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Materie ArtikelMaterie (lat.: materia = »Stoff«) ist eine allgemeine Nennung für alles Stoffliche, was uns umgibt und aus dem wir selbst bestehen.
Die definierenden Merkmalen von Materie sind ihre Masse, der Raumbedarf, die Struktur und die innere Wärmeenergie.
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Materie ist aus kleinsten Teilchen aufgebaut, den Atomen, welche wiederum Moleküle bilden können.
Diese kleinsten Teilchen dienen vielen physikalischen Modellen der Mechanik als Grundlage.
Atome bestehen wiederum aus Protonen, Neutronen und Elektronen, den Elementarteilchen, die man häufig auch mit dem Begriff Materie gleich setzt.
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Inzwischen hat sich diesbezüglich das Urknallmodell weitgehend durchgesetzt - die Vorstellung, dass sämtliche Materie und Energie vor Milliarden von Jahren... |
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Es gibt mehrere Erscheinungsformen (Aggregatzustände) von Materie:
Nach neuerer Definition sind die Begriffe fest und flüssig abgeschafft, und man unterscheidet statt dessen kristallin und amorph.
Siehe Aggregatzustand.
Wenn Materie von einem Aggregatzustand in den anderen übergeht, dann wird die innere Ordnung der Materie stark verändert. Die Entropie kann sich dabei auch bei gleichbleibender Temperatur stark verändern. Diese Phasenübergangsphänomene werden von der Thermodynamik behandelt.
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Beim Urknall wurden große Energiemengen freigesetzt und ein expandierender dreidimensionaler Raum.
Diese gewaltigen Energiemengen führten zur Entstehung großer Mengen an dicht gepackten Elementarteilchen. In der so genannten Hadronen-Ära zwischen 10-32 und 10-4 Sekunden nachdem Urknall entstanden die ersten stabilen Protonen und Neutronen.
In der so genannten Leptonen-Ära darauf bis zur 1. Sekunde nachdem Urknall, entstanden die ersten stabilen Elektronen. Bis in diese Zeit vernichteten sich Materie und Antimaterie gegenseitig. Letztlich blieb die Materie zurück. Siehe Supersymmetrie.
In der folgenden Strahlungs-Ära entstanden Wasserstoff (auch: Protium), Deuterium und Tritium.
Eine Million Jahre nachdem Urknall begann die heutige Materie-Ära. Die Wasserstoffwolken bildeten Galaxien und Sterne, und in jenen fusionierte der Wasserstoff zu Helium bis Kohlenstoff und Eisen, den in unserem Universum verbreitetsten chemischen Elementen.
Man vermutet, dass durch die Kollision von Neutronensternen weitere, schwerere, seltenere Elemente entstanden sind, wie Gold, Blei und Uran.
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Materie hat einige wichtiges Merkmalen:
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Mit der Entwicklung der Speziellen Relativitätstheorie
und der Quantenmechanik stellte Albert Einstein die bekannte Formel
E = mc² (Energie = Masse × Lichtgeschwindigkeit²) auf.
Hierdurch kann man auch elektromagnetischer Strahlung (Licht, Wärmestrahlen etc.), deren Elementarteilchen, das Photon, keine Ruhemasse hat, eine 'dynamische' Masse zuordnen.
Umgekehrt haben auch massive Materieteilchen Wellen Merkmale (siehe Materiewelle).
Beispielsweise hat ein Elektronenstrahl eine von der Energie
der Elektronen abhängige de-Broglie-Wellenlänge
(nach Louis Victor de Broglie).
Man spricht vom Welle-Teilchen-Dualismus.
Daher wird die Bedingung, dass Materie Masse haben muss, durch die Bedingung,
dass Materie Ruhemasse haben muss, ersetzt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Materie aus Atomen besteht, welche
wiederum aus Fermionen aufgebaut sind.
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- Dagegen zählt man elektromagnetische Strahlung, exakt wie alle anderen (ruhemasselosen) Bosonen, nicht zur Materie.
- mathematische Konzepte wie Punkt, Gerade, Ebene sind materielos
- Vakuum enthält wenig oder keine Materie
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Die dunkle Materie: in der Astrophysik sind es die schwarzen Löcher und die verschwundene Materie mit unvorstellbarer Anziehungskraft, mit denen sich Astrophysiker beschäftigen.
Hier ist es die Liebe, die als dunkle Materie in Erscheinung tritt.... |
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